Ab in die Prüfung

 

Der erste Eindruck zählt...

 

Aber was, wenn man den ersten Eindruck nicht zählen lassen möchte?

Weil man vor lauter Nervosität am liebsten vor dem Prüfer kehrt machen und fliehen würde?

 

Die Gründe dafür sind vielfältig: Angst, eine Frage nicht zu verstehen, die Antwort nicht zu wissen, als dumm zu gelten, den Prof zu verärgern ... Eines bleibt jedoch immer gleich: die Angst vor dem eigenen Versagen.

 

Von einer Hobby-Schauspielerin, Tanzpädagogin, Lehrerin und Rampensau erwartet man nicht unbedingt, dass sie diese Ängste kennt?

 

Und ob! 

 

Eine - meine - kurze Prüfungsbiographie:

 

Für's Abitur hatte ich keine große Lust zu lernen. Dementsprechend fiel meine Geschichts-LK Prüfung aus. Mit dem Ziel mich zu verbessern - und dieses mal auch echt gut präpariert -  ging ich in die mündliche Nachprüfung.

 

Die Prüfung: ich verstand die Fragen der Prüfer nicht, wusste nicht, worauf sie hinauswollten, konnte mein Wissen weder platzieren noch darstellen.

 

Das Ergebnis: ich holte zwei von 15 möglichen Punkten. Und redete mich damit von 5 auf 4 Punkten herunter!!!

 

Das schlimmste an der Situation war jedoch nicht die schlechtere Prüfungs- und die immerhin (Gott sei Dank!) gleich bleibende Abitursnote.

 

Es waren die Gefühle, die mich über Wochen (und teilweise Jahre) beherrschten:

 

Die Scham, sobald ich an die Prüfer, die Prüfung oder die Themen dachte (oder an sie durch Reportagen im Fernsehen erinnert wurde). Es war dieses Gefühl, der Prüfungssituation und den Prüfern ausgeliefert zu sein. Es war die Angst, mich auch in folgenden Prüfungen verbal nicht gut genug ausdrücken zu können, der Gesprächssituation wieder nicht gewachsen zu sein. Es war die Angst wieder zu versagen.

 

Wie ich es schaffte, in meinen drei Abschlussprüfungen im Studium jeweils eine 1,0 und in der Tanzpädagogenausbildung die beste mündliche Note aller Teilnehmerinnen zu erlangen? Infos dazu weiter unten.

 

Auch heute bin ich vor Auftritten nervös (auch wenn man es mir auf der Bühne nicht ansieht oder -hört), wenn ich mich auf ungewohnten Bühnen, mit neu entworfenen PPT-Vorträgen oder mit selbstgeschriebenen Texten präsentiere. Das ist nicht ungewöhnlich. 

 

 

Das ist menschlich!

 

Warum?

 

Im Alltag sollte unser Körper idealerweise entspannt sein. Unter Stress gerät er in den Fight-Flight-or Freeze-Modus (Flucht-Kampf-Erstarrungsmodus, wobei Letzteres im Lebensraum der Tiere als "Tot stellen", im Prüfungsraum als "da fiel mir nix mehr ein", Wortfindungsschwierigkeiten, Blackout auftritt.)

 

Unser Körper kann immer nur in einem der beiden Modi sein - entweder in der Entspannung oder im Kampf-und-Flucht-Modus. Beides gleichzeitig geht nicht.

 

Wenn wir also unter Stress stehen, kann der Körper nicht sofort von alleine in einen entspannten Zustand zurückfinden. Er braucht eine Möglichkeit, sich abzureagieren.

 

Glücklicherweise gibt es Techniken, die uns helfen, aus dem Kampf-und-Flucht-Modus auszusteigen. Und das schneller als du womöglich denkst!

Die Techniken haben bloß einen Haken: sie funktionieren nicht übers "drüber nachdenken" oder "drüber lesen" oder den Vorsatz "das sollte ich mal machen" ;). Sie beginnen ihre Wirkung zu enfalten, sobald man sie tatsächlich praktiziert über das Zusammenspiel von Körper und Geist.

  

Wie können wir unsere Muster und Ängste durchbrechen?

 

Die Vorbereitung einer Prüfung umfasst mehr als das Zusammenstellen und Auswendig lernen des Prüfungsstoffes.

Mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, ist die Vorbereitung auf die Prüfungssituation an sich.

 

Jeder Profisportler weiß, dass die mentale Vorbereitung auf den Wettbewerb über Sieg und Niederlage entscheidet. 

Deswegen trainieren Sportlerinnen nicht nur mehrere Stunden am Tag ihren Körper, sondern praktizieren auch diese Techniken wieder und wieder mit ihrem Coach.

 

Doch in der Schule oder in der Ausbildung hatten wir keine Trainer, die uns beibrachten, wie dies geht. 

 

Fehlt es dir auch an geeigneten Techniken und suchst du nach Hilfe?

 

In meinem Kurs gehe ich auf dich und deine Ängste, deine Herausforderungen ein.

 

  • deine eigenen Ängste zu erkennen, benennen und anzugehen
  • dir Ziele zu setzen, die dich motivieren und dich inspirieren
  • die Prüfung nicht als dein Urteil, sondern eine Chance zu erkennen
  • wie du mit einem simplen Trick eine Prüfung in ein Gespräch kehrst
  • wie du Prüfungsgespräche lenken kannst
  • selbstverständlich mit Fragen umzugehen, die du nicht beantworten kannst
  • mentale Techniken zur Vorbereitung auf die Prüfung
  • deine Körperfunktionen (Atem, Blutdruck, Aufgeregtheit und alle anderen Nebenerscheinungen von Nervosität) zu regulieren
  • die Ruhe und einen kühlen Kopf im Vorfeld und während der Prüfung zu bewahren durch Techniken aus der Körperzentrierung, Bewegungsschulung und Atemlehre
  • eine sichere, feste Stimme zu trainieren
  • sicher aufzutreten und dich auch so zu fühlen!

 

Denn erst dann kannst du mitteilen und ausstrahlen, was du kannst

und was in dir steckt.

 

Und dann darf - muss sogar ;) - auch der erste Eindruck zählen! 

 

 

Nach meinen ersten misslungenen mündlichen Prüfungen mussten neue Strategien her.

Und die bringe ich dir bei.

 

Alle Techniken und Übungen wende ich auch heute noch erfolgreich bei allen Prüfungen, Vorträgen und unangenehmen Lehrsituationen an. Und das kannst auch du!

 

 

Prüfungsangst. Hilfe bei Prüfungsangst. Mündliche Prüfungen. Vorbereitungen bei mündlichen Prüfungen. Wie umgehen mit Prüfungsängsten. Ich verhaue eine Prüfung!